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Czaja räumte Vorwürfe aus – Flüchtlingszahlen steigen wieder

Bild: SenGesSoz
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Berlins Sozialsenator Mario Czaja (CDU) hat im Senat Vorwürfe gegen ihn zurückgewiesen, er habe aus Rücksicht auf Parteifreunde Flüchtlingsunterkünfte in bestimmten Bezirken im Jahr 2013 verhindert. Das erklärte Senatssprecherin Daniela Augenstein. Czaja musste dazu im Senat dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) Rede und Antwort stehen. In Medien war bereits über eine Entlassung des CDU-Politikers und ein Platzen der rot-schwarzen Koalition spekuliert worden.

Zugleich stieg der Flüchtlingsandrang nach Berlin mit 566 Asylbewerbern am Dienstag wieder an. In der vergangenen Woche waren es nur 200 bis 300 pro Tag gewesen, sagte die Sprecherin der Sozialverwaltung, Regina Kneiding. Am Montag kamen bereits 400 Flüchtlinge nach Berlin. Insgesamt habe Berlin seit Jahresanfang damit bereits 76 657 Asylsuchende aufgenommen.

Nach Berichten von «B.Z.» und «Bild»-Zeitung soll Czaja vor der Bundestagswahl 2013 jeweils zwei Flüchtlingsheime in Tempelhof und Spandau verhindert haben – aus Rücksicht auf die Interessenlage zweier CDU-Parteifreunde und Bundestagsabgeordneten. Das sollen interne Mails des Lageso belegen.

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