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Rainer Sturm  / pixelio.de

Flüchtlingslandesamt soll Lage entspannen und Verfahren beschleunigen

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Berlins Sozialsenator Mario Czaja (CDU) will im Landesamt für Flüchtlingsfragen bereits erprobte Strukturen bei Registrierung und Versorgung der Flüchtlinge fortführen. Die neue Behörde könne sich dann ganz auf diese große Aufgabe konzentrieren. Dazu sei am Vormittag ein Projektausschuss eingerichtet worden, der das neue Amt errichten soll. Vor allem müsse das Problem gelöst werden, dass sich nicht mehr so viele Flüchtlinge nachts vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) in der Turmstraße anstellten und stundenlang in der Kälte warten müssten.

Das seien vor allem Asylbewerber, die sich Kostenübernahmen, Taschengeld oder Krankenscheine abholen wollten, sagte Czaja. Das Problem der Erstregistrierung der neu ankommenden Flüchtlinge sei inzwischen mit Hilfe der Registrierstelle Bundesallee gelöst. Die langen Warteschlangen gingen auch auf Bundesregelungen zurück. Diese erlaubten immer nur Auszahlungen für einen Monat.

Das Land wolle nun neue dezentrale Auszahlungsmöglichkeiten in Zusammenarbeit mit den Bezirkskassen schaffen, sagte Czaja. Kostenübernahmen sollten auch elektronisch abgewickelt werden, so dass die Asylbewerber nicht immer in der Turmstraße anstehen müssten. Zudem sei den Flüchtlingsunterkünften mitgeteilt worden, dass Kostenübernahmen sich verlängern, solange die Menschen im Asylverfahren seien. Auch das Taschengeld könne künftig an den Heimstandorten ausgezahlt werden.

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