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Lupo / pixelio.de

Krisentreffen nach massiven Flugausfällen

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Nach massiven Flugausfällen beim Ferienflieger Tuifly und zum Teil auch seinem Partner Air Berlin schaltet sich nun die Politik ein. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) lud alle Beteiligten für Freitagabend zu einem «Runden Tisch» mit Unternehmens- und Belegschaftsvertretern der Tuifly. Mit dabei sein sollen Vertreter der Geschäftsführung, des Aufsichtsrats, des Flughafens, der Gewerkschaft Verdi sowie der Pilotenvereinigung Cockpit, sagte Ministeriumssprecherin Sabine Schlemmer-Kaune.

Die Kritik an der Haltung der Tuifly, betroffene Passagiere mit Hinweis auf höhere Gewalt nicht zu entschädigen, nahm am Freitag zu. «Diese Argumentation ist für uns nicht nachvollziehbar: wir erkennen nicht, warum die Passagiere für Flugausfälle haftbar gemacht werden», sagte die Ministeriumssprecherin, die Tui zu mehr Kulanz riet. Eine Konzern-Sprecherin hatte am Vortag betonte: «Die massenhaften und äußerst kurzfristigen Krankmeldungen sind ein außergewöhnlicher und nicht vermeidbarer Umstand im Sinne von höherer Gewalt.»

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