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Michael Müller

Müller sieht keinen «Baupfusch» an der Berliner Staatsoper

Michael MüllerDie Probleme bei der millionenschweren Sanierung der Berliner Staatsoper sind nach Ansicht von Regierungschef Michael Müller (SPD) nicht auf «Baupfusch» zurückzuführen. «Da gibt es andere Baustellen, wo wir so was haben. Bei der Oper nicht», sagte Müller im Untersuchungsausschuss des Abgeordnetenhauses. Müller war von 2011 bis 2014 Senator für Stadtentwicklung. Er bewertete es im Rückblick kritisch, dass gleichzeitig gebaut und geplant wurde.

Das war bereits vor seiner Amtszeit entschieden worden. «Aus heutiger Sicht kann man sagen: Das ist nicht gut gestartet worden», sagte Müller. Er räumte ein, es habe auch Schwierigkeiten bei der Abstimmung mit der Kulturverwaltung gegeben. Es sei mitunter schwierig gewesen für Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und Kulturstaatssekretär André Schmitz, geschlossen der Opernstiftung gegenüber zu treten, sagte er.

Die Staatsoper wird seit 2010 saniert, die Wiedereröffnung ist auf 2017 verschoben. In dem Haus am Boulevard Unter den Linden wird zum Beispiel die Decke um mehrere Meter angehoben, damit die Musik länger nachklingt. Das hatte sich Dirigent Daniel Barenboim gewünscht. Auch ein unterirdischer Tunnel wird gebaut. Die Kosten stiegen von etwa 239 Millionen Euro auf geschätzt 400 Millionen Euro. Der Ausschuss soll klären, wer für diese Entwicklung verantwortlich ist.

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