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Gerhard Rudeck  / pixelio.deGerhard Rudeck / pixelio.de

Überlebenskampf bei Air Berlin

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Ryanair-Chef Michael O’Leary hat es vorausgesagt: Air Berlin implodiert. Der Überlebenskampf der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft wirbelt die gesamte Branche durcheinander und führt zu neuen Allianzen. Wohl noch in dieser Woche will Air-Berlin Großaktionär Etihad die hoch verschuldete Firma auf die Hälfte schrumpfen. Rund 40 Flieger werden die Araber voraussichtlich an die Lufthansa los. Weitere Ferienflieger und die Tochter Niki könnten in einem Gemeinschaftsunternehmen mit der Tui landen, heißt es aus dem Umfeld der Verhandler. Verbleiben würden mit rund 70 Jets einige Fernstrecken, der Drehkreuz-Verkehr in Berlin und Düsseldorf sowie die Zubringerflüge nach Abu Dhabi – der eigentliche Grund, warum Etihad überhaupt jemals bei den Berlinern eingestiegen ist. Das fliegende Personal ist höchst alarmiert, wenn auch zunächst vor allem in der Verwaltung gestrichen werden soll. Beim neuen Ferienflieger inklusive der Niki stünde voraussichtlich schnell im Raum, diese Gesellschaft in Österreich aufzustellen, wo ein geringeres Tarifniveau herrscht.

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