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FotoHiero / pixelio.de

Demonstration für türkischen Präsidenten Erdogan – Empörung wegen verbotener Live-Zuschaltung

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In Köln haben an einer Demonstration für den türkischen Präsidenten Erdogan rund 40.000 Menschen teilgenommen. Die Demonstranten hätten friedlich demonstriert, heißt es von der Polizei. Dagegen habe bei der Gegendemonstration von Rechtsradikalen eine so aggressive Stimmung geherrscht, dass sie aufgelöst werden musste. Die anderen drei Gegendemonstrationen seien problemlos verlaufen.

Inzwischen sorgt das Verbot der Live-Zuschaltung Erdogans auf der Großdemonstration in Köln bei der türkischen Regierung für große Empörung. Der türkische Justizminister Bozdag schrieb auf Twitter, das Verbot sei auf «widerrechtliche und unhöfliche Art» erfolgt und eine «Schande» für Demokratie und Recht. Außerdem warf der Justizminister Deutschland eine ungerechte Behandlung der in Deutschland lebenden Türken vor. Anstelle der geplanten Übertragung einer Erdogan-Rede wurde dabei eine Botschaft des Präsidenten verlesen.

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