17235
Hörertelefon Schlager-Radio B2 Hörertelefon: 08000 79 89 99 (gebührenfrei)
Paul-Georg Meister / pixelio.de

Grausame Details zum Horrorhaus von Höxter

Paul-Georg Meister / pixelio.de
Paul-Georg Meister / pixelio.de

Die tödliche Misshandlung einer Frau in Höxter hat eine noch grausamere Vorgeschichte als bisher bekannt. Das tatverdächtige Paar brachte nach Angaben von Ermittlern bereits vor zwei Jahren eine weitere Frau um, zerstückelte die Leiche und verbrannte die Teile im Kamin seines Gehöfts. «Das waren Abgründe, die sich da auftaten», sagte Mordkommissionsleiter Ralf Östermann. Im Sommer 2013 soll eine 33-jährige Frau aus Niedersachsen den Mann aus Höxter über eine Kontaktanzeige kennengelernt und ihn im Herbst desselben Jahres geheiratet haben, wie Oberstaatsanwalt Ralf Meyer sagte. Danach sei es immer wieder zu schwersten körperlichen Misshandlungen gekommen – «wie beispielsweise Schläge gegen den ganzen Körper, Anketten an Heizungen, Fesselungen». Im Sommer 2014 sei die Frau gestorben. Die Leiche der 33-Jährigen sei in einer Tiefkühltruhe eingefroren worden. Dann habe das Paar die Leichenteile nach und nach verbrannt und die Asche an Straßenrändern in der Umgebung verstreut, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Bielefeld mit. Darüber hinaus gebe es Hinweise auf mehrere andere Opfer, die die Misshandlungen überlebten.

Zeig es Deinen Freunden!